Das «Paradiesli»
So heisst unser Clubhaus. Gebaut in den Kriegsjahren von polnischen Internierten, ist es seit Jahrzehnten Küche, Sitzungszimmer und Treffpunkt in einem.
Vom kühnen Plan mit Hirschpark über Kriegsjahre, Feste und Krisen bis zur neuen Voliere: So wurde der Weiher im Ischlag zu dem, was er heute ist.
Aus Protokollen, Jahresberichten und Zeitungsartikeln von über zwei Jahrzehnten.
So heisst unser Clubhaus. Gebaut in den Kriegsjahren von polnischen Internierten, ist es seit Jahrzehnten Küche, Sitzungszimmer und Treffpunkt in einem.
So viel Wasser fasst der Weiher. Gespeist wird er von einer eigenen Quelle. Nach der Weiherreinigung half oft die Feuerwehr Menziken beim Auffüllen – zur Freude vieler Kinder, die zuschauten.
Viele Enten am Weiher sind Wildenten. Sie fliegen täglich vom rund 1,5 Kilometer entfernten Hallwilersee herüber. Zeitweise sollen es bis zu 120 gewesen sein.
Die Tiere brauchen jeden Tag Futter – auch an Weihnachten. Ein Weiherbetreuer übernahm diese Aufgabe fast 40 Jahre lang, bevor er 2002 in den Ruhestand ging.
2006 wurden dem Verein zehn Fische geschenkt – kurz darauf schwammen 30 im Weiher. Die Polizei klärte auf: Sie stammten aus einer Ausstellung. Der Besitzer liess sie dem Verein als Geschenk.
Seit 2011 hat der Verein eine eigene Fahne. Gesponsert von einer Wirtin aus Reinach, wurde sie am «Zmorge im Wald» mit einem Cüpli für alle eingeweiht.
Früher am Karsamstag ab 6.30 Uhr: Wasser ablassen, Fische umsiedeln, Schlamm raus, Mauern schrubben – und danach ein Bier.
Würste und Getränke sind gratis, eine Spendenbox steht bereit – und der Anlass ist jedes Mal gut besucht.
Schulkinder aus Menziken besuchten die Voliere, gingen auf Tier-Pirsch im Wald und brätelten am Feuer.
Seit 1939 halten Mitglieder und Helfer den Weiher am Leben. Als Mitglied für CHF 30.– pro Jahr sorgst du dafür, dass die Geschichte weitergeht.
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